Umgang mit herausforderndem Verhalten

Umgang mit herausforderndem Verhalten

Unsere Schülerschaft zeigt eine Vielfalt unterschiedlicher herausfordernder Verhaltensweisen. Um diese Situation konstruktiv zu gestalten, bildet eine Arbeitsgruppe das zentrale Forum für Austausch, Entwicklung und Unterstützung. Die Gruppe arbeitet daran, Handlungsmöglichkeiten praxisnah aufzubereiten und eine übersichtliche Darstellung von herausforderndem Verhalten an unserer Schule zu erstellen.
Daraus entstand ein Konzept zur Nutzung von Partnerklassen. Ziel ist es, dass Klassen unterschiedlicher Altersstufen sich gegenseitig unterstützen: Ältere lernen durch Begleitung und Vorbildfunktion, jüngere profitieren von Klarheit, Struktur und verlässlicher Unterstützung. Die Partnerklassen basieren auf Freiwilligkeit und bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einer Auszeit aus festgefahrenen Situationen und Strukturen. Durch diese Zusammenarbeit entstehen sichere Lernräume, in denen alle Schülerinnen und Schüler sich angenommen fühlen und gemeinsam an Lösungen arbeiten können.
Unsere Handreichung Die Arbeitsgruppe erarbeitet eine Handreichung mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen, sowie eine übersichtliche Darstellung von herausforderndem Verhalten an der Schule. Die Handreichung dient als praktischer Leitfaden im Schulalltag und unterstützt ein wertschätzendes, konsequentes Vorgehen.


Ziel

  • klare Orientierung für den Umgang mit herausforderndem Verhalten
  • abgestimmte Strategien zwischen Lehrkräften, Pädagog*innen, Eltern und Schülerschaft
  • Förderung einer positiven Schulkultur durch Partnerschaften zwischen Klassen verschiedener
    Altersstufen

Weiterhin arbeitet die Arbeitsgruppe an einem Stufenmodell mit Blick auf Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen sowie beteiligte Personen, wenn herausforderndes Verhalten auftritt. Dieses Modell soll klare Verantwortlichkeiten schaffen und den Umgang für alle Beteiligten transparent machen. Weiterhin werden die Verfahrensschritte visualisiert, um mehr Handlungssicherheit zu schaffen.

Zusätzlich dient die Arbeitsgruppe als mögliche Anlaufstelle für Akutsituationen. Hierbei erfolgt eine bedarfsorientierte Beratung, Unterstützung bei der Ideenfindung oder auch Beobachtung von Verhalten durch einzelne Gruppenmitglieder.